Mumps: Diagnose
Mumps (Parotitis epidemica)
Definition
Virale, akut kontagiöse Infektion, vor allem bei Kindern mit Schwellung der Parotis, bei Erwachsenen häufig von Orchitis, Pankreatitis und aseptischer Meningitis begleitet.
Erreger
Hüllen-RNA-Virus aus der Famile der Paramyxoviren
Übertragung
Tröpfchen- oder Schmierinfektion
Inkubationszeit
16 bis 18 Tage
Epidemiologie
Inzidenz
weltweit, nur beim Menschen. Am häufigsten bei Kindern zwischen 5 und 9 Jahren
Risikofaktoren
Geschlecht (Knaben erkranken doppelt so häufig wie Mädchen)
Klinik
Prodromalstadium mit Fieber, Kopschmerzen, Malaise, Kaubeschwerden.
Schmerzhafte Schwellung der Parotis (meist einseitig) tritt nach 2 bis 3 Tagen auf, bilateral mit einem Abstand von 1 bis 3 Tagen.
Beschwerden dauern ca. 1 Woche, eine selbstlimitierende Meningitis kann in dieser Periode auftreten.
Epididymorchitis häufig bei Erwachsenen (ca. 30 %), begleitet von hohem Fieber und Hodenschmerzen.
Diagnose
Klinische Diagnose, zu Beginn Leukopenie mit Lympho-/monozytose, erhöhte Serum-Amylase und Lipase. Serologischer Nachweis, Isolierung des Virus aus Speichel, Liquor oder Urin.
Differentialdiagnose
- Influenza A
- Coxsackie
- Parainfluenza 3
- HIV
- Suppurative Parotitis
- Diphtherie
- Parotistumor








